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Archive for the ‘Sonstiges’ Category

aus Welt am Sonntag 28.09.09
Studium kann die Steuerlast senken Von Barbara Brandstetter 27. September 2009, 04:00 Uhr
Steuerzahler, die nach einer Ausbildung studieren, haben nun gut lachen.Sie können den Finanzminister an den Studienkosten beteiligen – und zwar in unbegrenzter Höhe.Der Fiskus muss selbst dann einen Teil der Kosten übernehmen, wenn der angehende Akademiker keinen Cent verdient. Denn die Ausgaben für Studiengebühren, Bücher oder Fahrten von und zur Uni können Sie dem Fiskus als sogenannte „vorweggenommene Werbungskosten“ in Rechnung stellen.
Steuerzahler, die nach einer Ausbildung studieren, haben nun gut lachen. Sie können den Finanzminister an den Studienkosten beteiligen – und zwar in unbegrenzter Höhe. Der Fiskus muss selbst dann einen Teil der Kosten übernehmen, wenn der angehende Akademiker keinen Cent verdient. Denn die Ausgaben für Studiengebühren, Bücher oder Fahrten von und zur Uni können Sie dem Fiskus als sogenannte „vorweggenommene Werbungskosten“ in Rechnung stellen. Das entschieden die Richter des Bundesfinanzhofs und schoben damit der Sparwut des Finanzministers einen Riegel vor (Az. VI R 14/07). Seit dem Jahr 2004 dürfen Steuerzahler die Ausgaben für eine Erstausbildung oder ein Erststudium außerhalb eines Ausbildungsverhältnisses nur noch als Sonderausgaben und zudem nur begrenzt bis maximal 4000 Euro abrechnen. Die Neuregelung bringt neben der begrenzten Abzugsfähigkeit der Kosten einen weiteren Nachteil mit sich: Sonderausgaben können nur in dem Jahr in der Steuererklärung verrechnet werden, in dem sie anfallen. Da Studenten oder Auszubildende häufig keine oder keine hohen Einkünfte haben, verpufft der Sonderausgabenabzug. Hochschüler müssen die Ausgaben seit 2004 daher meist ohne Fiskus schultern. Anders verhält es sich hingegen, wenn die Ausgaben als Werbungskosten abgerechnet werden können, wie die Münchener Richter nun fordern. Angehende Akademiker, die vorher eine Ausbildung absolviert haben, sollten daher sämtliche Ausgaben rund ums Studium in der Steuererklärung angeben. Wer in den vergangenen Jahren die Bögen für das Finanzamt nicht ausgefüllt hat, sollte dies für die Jahre ab 2005 nachholen. Auch wenn der Student kein Geld verdient, ziehen die Finanzbeamten die Ausgaben fürs Studium ab und ermitteln den Verlust. Die Verluste können in die folgenden Jahre übertragen werden – so lange, bis der Student Geld verdient. Spätestens dann kann er mit den angehäuften Verlusten seine Steuerlast kräftig drücken.
Nicht geklärt hat der Bundesfinanzhof jedoch die Frage, ob die Ausgaben auch für ein Studium direkt nach dem Abitur oder Wehr- oder Zivildienst als Werbungskosten verrechnet werden können. In dieser Frage ist jedoch ein Verfahren beim Finanzgericht Niedersachsen anhängig (Az. 1 K 405/05). Studenten sollten daher Jahr für Jahr eine Steuererklärung machen, die Ausgaben für das Studium auflisten, gegen den Steuerbescheid Einspruch einlegen und auf das laufende Verfahren vor dem Finanzgericht Niedersachsen verweisen.

Original-Link:

http://www.welt.de/die-welt/finanzen/article4639698/Studium-kann-die-Steuerlast-senken.html

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http://www.campingweichselbrunn.de/de/ausflugsziele/auf-segway-durch-regensburg.html

Auf Segway durch Regensburg

Stehend 2 Stunden durch Regensburg schweben für 49 Euro:

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Camping Weichselbrunn – Riesenplätze mit Seeblick.

nur so als Hinweis was wir grad machen  – lesen ja nicht alle immer unsere Webnachrichten 🙂

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Zweirad mit hohem Spaßfaktor

Leise, sauber, flott, aber teuer: Der Segway von „Kaufhaus Cop“ Kevin James – das urbane Fahrzeug der Zukunft?

Von Philipp Schneider

Vielleicht ist das Gerät für Kevin James erschaffen worden. Jedenfalls sieht es bei ihm am lustigsten aus. Denn der amerikanische Komiker hat seinen Körperschwerpunkt etwas weiter in Richtung Erde verlagert. Wenn also jemand am wenigsten Gefahr läuft, mit diesem Gerät, das sich Segway nennt, umzufallen, dann ist es vermutlich Kevin James. Das macht seinen Auftritt in dem heute in den deutschen Kinos startenden Film „Der Kaufhaus Cop“ so bemerkenswert. Hier spielt James einen trotteligen Sicherheitsdienstler, der den bösen Kaufhauseinbrechern (etwas humorlose Akrobatiker mit einer gewissen Vorliebe für den Parkour-Sport) nur auf seinem Segway entkommen kann. Und wenn den Cop nun Millionen von Zuschauern auf seinem Gefährt lautlos, abgasfrei und elegant um die Kaufhausregale biegen sehen, dann werden sich wohl nicht nur Öko-Fundamentalisten fragen, warum sich der Elektroroller auf Münchens Straßen noch nicht so recht durchgesetzt hat.

Eine erste Antwort darauf ist naheliegend: Der Segway ist zu teuer. Rund 7500 Euro müssen für Anschaffung und Import dieses 20 Stundenkilometer schnellen amerikanischen Zweirads gerechnet werden – ohne Zulassungskosten von Tüv und Straßenverkehrsamt wohlgemerkt. Und dies in Zeiten, in denen aus dem Nichts auftauchende indische Automobilhersteller die Weltbevölkerung mit richtigen Kleinwagen für 1600 Euro beglücken können. Mit der Zulassung des Segways ist es auch noch so eine Sache: Wenn man so will, wird der Segwayfahrer derzeit in Deutschland gerade mal geduldet. Es gibt rechtliche Übergangslösungen in den einzelnen Ländern, eine bundesweite Regelung steht jedoch noch aus. Man konnte sich bislang wohl nicht darauf einigen, worum es sich beim Segway eigentlich handelt: ein Mofa, ein Fahrrad, eine Gehhilfe oder vielleicht doch etwas ganz anderes.

In Rheinland-Pfalz, Berlin und Sachsen-Anhalt etwa ist die Benutzung des Rollers nur im Rahmen von Stadtrundfahrten gestattet. Den Bayern geht es da vergleichsweise gut. Hier dürfen dank einer Sondergenehmigung, die noch bis Ende des Jahres gültig ist, alle Personen in Besitz eines Mofaführerscheins mit dem Segway rollen. Und zwar auf allen Gehwegen, Fahrradwegen und innerörtlichen Straßen, die auch für Mofas erlaubt sind. Der Roller muss für die Fahrten mit Vorder- und Rücklicht, Reflektoren und Klingel ausgestattet sein und wie ein Mofa mit einem Kennzeichen versehen und versichert werden (etwa 60 Euro im Jahr). Außerdem muss eine Sondergenehmigung beantragt werden, die weitere 120 Euro kostet. In München sind so wenige Segways gemeldet, dass die Zulassungsstelle beim Ordnungsamt nicht einmal genaue Zahlen nennen kann.

Will man in München den Segway ausprobieren, dann bleibt eigentlich nur eben jene Stadtrundfahrt, die selbst in Berlin erlaubt ist. Der Veranstalter „Segway Tours Munich“ bietet dreimal am Tag (10 Uhr, 15 Uhr, 20 Uhr) Touren für je 75 Euro pro Roller an, bei denen zwangsläufig Zwischenstops an Münchens Sehenswürdigkeiten eingelegt werden. „Manchmal kommen Leute, die wollen einfach nur Rennen fahren. Die nervt es dann, wenn ich meinen Vortrag über den Friedensengel halte“, sagt Tourguide Sarah Fischer.

Verstehen kann man das. Es ist nicht etwa das Gefühl der maximalen natürlichen Beschleunigung des Fallschirmspringers. Auch nicht das Gefühl der Schwerelosigkeit, das nur Astronauten und Sporttaucher exklusiv haben. Es ist das einmalige Gefühl des Einfach-nicht-umfallen-Könnens. Neigt man sich nach vorne, gibt der Segway Gas. Lehnt man sich nach hinten, bremst er ab oder fährt rückwärts. Oder einfacher gesagt: Der Segway bringt die Füße bei Schräglage wieder unterhalb des Kopfes. Umfallen eigentlich unmöglich. Es sei denn man heißt Kevin James und legt es darauf an.

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Leistungen für Lebenspolicen gesunken. Debeka ist Spitzenreiter

Von Thomas Öchsner

Berlin – Die Lebensversicherungen schütten an ihre Kunden immer weniger Geld aus. Die Leistungen, die die Versicherten zum Vertragsende für ihre Einzahlungen erhalten, sinken auch in diesem Jahr – zum achten Mal hintereinander. Dies geht aus einer Untersuchung hervor, die das Branchenfachorgan Map-Report am Mittwoch vorgelegt hat.

Laut der Studie sind die Erträge aus Kapitallebensversicherungen (KLV) seit 2001 rückläufig. Damals belief sich die Rendite für eine KLV mit Todesfallschutz und 30 Jahren Laufzeit im Durchschnitt auf 6,21 Prozent. In diesem Jahr sind es nur noch 5,32 Prozent. Noch drastischer ist das Minus bei kürzeren Verträgen. Bei 20 Jahren Laufzeit fiel die Durchschnittsrendite in den vergangenen acht Jahren von 6,52 auf 4,80 Prozent. Bei Zwölf-Jahres-Policen sank der Ertrag von 6,09 auf 3,63 Prozent. Es ist deshalb besser, in die Verträge möglichst lange einzuzahlen.

Die Versicherer stecken das Kapital ihrer Kunden überwiegend in festverzinsliche Wertpapiere. Die seit Jahren eher niedrigen Zinsen am Kapitalmarkt zehren jedoch an der Rendite und damit auch an den Auszahlungen. Wie stark die Zinsen gefallen sind, zeigt ein Vergleich mit dem Jahr 1992. Damals lag die Durchschnittsrendite festverzinslicher Wertpapiere des Bundes bei 8,1 Prozent. Am Mittwoch betrug die entsprechende Umlaufrendite öffentlicher Anleihen gerade einmal 2,97 Prozent. Hinzu kommt der Absturz der Kurse am Aktienmarkt.

Trotzdem kann Manfred Poweleit, Chef des Map-Reports, den Ergebnissen Positives abgewinnen: Die Versicherten hätten „im Gegensatz zu Aktien-, Fonds- oder Zertifikatesparern“ kein Geld verloren. Dies gilt aber nur für Kunden, die ihre Verträge bis zum Ende der Laufzeit durchhalten. Sparern, die vorzeitig kündigen, drohen hohe Verluste. Trotzdem wird derzeit in Deutschland gut jede zweite Lebensversicherungspolice vorzeitig aufgelöst.

Das Analysehaus Map-Report ist in seiner Untersuchung von einem 60 Jahre alten Mann ausgegangen, der jeweils vor 30, 20 und 12 Jahren einen Einzelvertrag über eine Kapitallebensversicherung mit 100 Prozent Todesfallschutz abgeschlossen hat. Er zahlte immer einen Jahresbeitrag von 1200 Euro ein. Die Auszahlung der Policen ist jeweils zum Jahresende 2009 fällig. Die Daten wurden bei den Anbietern abgefragt. Bei diesem Musterfall sind für alle drei Laufzeiten die Ablaufleistungen gesunken. Nach 30 Jahren liegt die durchschnittliche Auszahlung 2009 demnach bei 88 673 Euro. Vor einem Jahr waren es noch 90 797 Euro, im Spitzenjahr 2001 sogar mehr als 104 000.

Zwischen den Versicherern gibt es große Unterschiede bei den Leistungen: Erneuter Spitzenreiter ist die Debeka. Der Anbieter aus Koblenz erwirtschaftete bei 30 Jahren Laufzeit eine Ablaufleistung von 112 617 Euro. Andere Gesellschaften folgen mit weitem Abstand.

Aus der Studie geht auch hervor, dass sich unter den zehn Versicherern mit der höchsten Auszahlung mit der Debeka und R+V nur zwei Anbieter finden, die auch zu den zehn größten Lebensversicherern gehören. So steht die Allianz nur auf Platz 18. Gleich vier unter den zehn größten Anbietern (Aachen-Münchener, Württembergische, Generali/Volksfürsorge und Victoria) gehören zu den zehn mit den niedrigsten Leistungen. Einige große Versicherer wie Axa, Nürnberger, Deutscher Ring und Zürich Deutscher Herold haben ihre Zahlen erst gar nicht offengelegt – sie werden wissen warum.

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