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Archive for the ‘sinnieren’ Category

‚Afrika geht online‘ ist besser als ‚Afrika geht auf All Inclusive Reise‘.

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und warum wir zu sorglos sind:

In SZ schön gegenübergestellt: Die (vermeintlich) qualitative Betrachtung von Ramelsberger und die quantitative statistisch nüchterne von Illinger.

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Komm, süßer Tod

 

Läuft es bei einer männlichen Wespenspinne richtig gut, dann hat das Tier zwei Mal im Leben Sex.

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Ein Artikel in der sz vom 16.4.10 zeigt faszinierende und unglaubliche Zusammenhänge von Sprache und Denken und damit für mich nicht vermutete Unterschiede zwischen Sprachen.

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sagte Michelangelo mit 74 Jahren, angeblich.

Dem habe ich nichts hinzuzufügen oder damit ist alles gesagt.

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Sommerzeit

Die Anpassung an die Sommerzeit beginnt mit dem rechtzeitigen Mittagessen.

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Ich mache mir Sorgen!

Sagt man so dahin. Unsere Sprache ist in diesem Punkt sehr präzise:

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Der Schwall kommt oft  frühmorgens, machmal spätnachts.

Der Drang zu schreiben, irgendwie festhalten, was sich denkt.

Hab Angst, die Bälle fallen mir runter, die plötzlich so schön in der Luft schweben.

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Warum sind die Artikel(chen) hier so unterschiedlich lang und reichen von reiner Kopie bis reinem Sinnieren?

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Diebstahl nicht bei Daten?

Datenschutz gilt nicht für strafbare Inhalte?

In Sachen vom Staat gekaufter Daten-CD’s bin ich verwirrt:

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Brooksley Born warnte schon 1998 vergeblich vor der Gefahr einer Finanzkrise – jetzt soll sie deren Ursachen erforschen

Für Jan

Von Nikolaus Piper

Es gibt nicht mehr viele Helden in der Finanzwelt, aber vielleicht eine Heldin. Sie heißt Brooksley E. Born, ist 69 Jahre alt und Mitglied der Financial Crisis Inquiry Commission (FCIC), jener Kommission also, die der US-Kongress eingesetzt hat, um die Ursachen der Finanzkrise zu untersuchen. Die pensionierte Anwältin gehört zu den wenigen Menschen auf der Welt, die mit Fug und Recht behaupten können, dass die große Krise verhindert worden wäre, hätte man rechtzeitig auf sie gehört.

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Ob Minicomputer wirklich ein Renner werden, muss sich noch zeigen:

So schlichte Unter-Überschriften kann also auch die Süddeutsche. Und werfen in mir wieder mal die Frage auf, ob es mich für den weiteren Verlauf des Tages stärkt, a) Zeitung zu lesen und b) speziell eine kommentierende Zusammenfassung.

Erstens gilt, dass Vorhersagen generell schwierig sind – soweit sie die Zukunft betreffen.
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Unsere Wahrnehmung ist extrem verzerrt.

In allen möglichen Dimensionen:

Zeit, Raum, Zahlen, Geschwindigkeit, Entfernung, Geld …

sehen wir die Welt durch ein extremes Vergrößerungsglas. Sozusagen ein extremes Nicht-Weitwinkel.

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Deutschland hat andere Medienstruktur (Zeitungen) als USA, weil vor ca. 150 Jahren beim Ausbreiten der Presse durch Eisenbahn und generell geringere Distanz die Entstehung von überregionalen Zeitungen hier möglich war, dort sehr erschwert wurde. Sagt Florian.

Presse ist Voraussetzung für Demokratie schreibt Prantl in „Die Zeitung ist wichtiger als die Deutsche Bank“ (sehr lesenswert!). Maximal systemrelevant wie tägliches Brot – zwei schöne Analogien. Bloggen ist ähnlich der Revolution vor 160 Jahren.

Was mir einfällt dazu und deshalb:

Presse war und ist nur durch Technik machbar. Also ist Technik (Buchdruck, Zeitungsdruck, elektronische Produktion und mittlerweile Internet) Voraussetzung für Demokratie.

Auch hier greift das Prinzip „Zufall und Notwendigkeit“, mit dem der Kern der Evolution so griffig beschrieben ist: Eine „Notwendigkeit“ = Bedürfnis = Tendenz = Evolutionsdruck besteht latent, kann sich aber erst verwirklichen, sobald „technische“ Möglichkeiten entstehen. Solange die Möglichkeit (Rad, Buchdruck, Dampfmaschine, Mikroprozessor) nicht gegeben ist, ist oft genug nicht mal die „Notwendigkeit“ sichtbar, nicht bekannt:

Keiner „erfindet“ ein „Rad“ weil er ein Auto bauen will. Ehe er ein Rad hat, ist das Phänomen Auto nicht denkbar. Auch die Kutsche nicht. Bestenfalls ein Schlitten ist naheliegend. Buchdruck wird nicht „erfunden“ um Zeitung zu machen, um Demokratie zu machen und zu erhalten.

Wo will ich hin mit diesen Gedanken?

Erstens vermute ich, dass es sehr viele technische Grundlagen gibt, deren Erscheinen „die Welt verändert hat“ und zwar wesentlich subtiler und durchgreifender, als wir das an der Oberfläche erkennen. Darüber mehr zu wissen, wäre schön. Und einige Wirkungs-Kaskaden und Wirkungs-Sprialen  nachzuvollziehen:

(Buchdruck > Wissensverbreitung / Presse > Wissenschaft / Demokratie / Aufklärung > Menschenrechte / Frauenrechte > Bildung / Gesundheit > Computer / Internet > Wissensexplosion > „jeder hat Zugang zu jeder Information“.

Was sehr gut mit PersonalBrain darstellbar wäre. Es gibt ja schon ein Projekt in England, das Geschichte / Technikgeschichte im Brain modelliert hat.

Zweitens behaupte ich, daß jeweils beim ersten Erscheinen einer neuen Möglichkeit die Tragweite zwangsläufig völlig unterschätzt, verkannt, ignoriert wird. In Qualität und Quantität. In den Dimensionen der Ausbreitung. In der Möglichkeit, Paradigmenwandel auszulösen.

Drittens meine ich, daß deshalb sowohl positive wie negative Aspekte jeweils über lange Zeit falsch eingeschätzt werden und deshalb sowohl Gefahren wie auch Vorteile länger als nötig nicht  minimiert bzw genutzt werden. Und in Folge die Umbauten, die aufgrund von „Veränderungen der Welt“ nötig wären, viel zu spät angegangen werden und deshalb schmerzhafter als nötig werden.

Viertens wären auch diese Zusammenhänge ein Gegenmittel gegen die Denke von Kreationisten, gegen die Annahme von teleologischer (= bewußt und gerichteter) Entwicklung. Diese Zusammenhänge zeigen nämlich vermutlich sehr gut, daß echte und ausschließliche Zufälle sehr massive und vielfältige Konsequenzen haben. Die im nachhinein betrachtet eine so selbstverständliche Wirklichkeit erzeugen, daß es schwer ist, diese Zufälle als solche zu akzeptieren. Und diese Zusammenhänge zeigen, wie vielschichtig und verwoben Entwicklungen verlaufen und in hunderten (myriaden) Wirkungsspiralen geänderte Welten schaffen. Was letzten Endes mehr Gefühl geben würde für Evolution.

Alleine die Bestandteile, Erfindungen, Grundlagenforschung, physikalische, chemische Gesetze und Prozesse, Zufälle zu vernetzen, die zu aktuellen Computern und Software führen, wäre höchst faszinierend. Und zu erkennen, daß es längst keinen einzelnen Kopf mehr gibt, der dies alles gleichzeitig verstehen, wiedergeben, erklären, produzieren könnte.

Und dieses immense Wissen- und Fertigkeiten-Gebäude gegenüberzustellen ersten Einschätzungen dazu. Wie z.B. IBM / Watson? gesagt hat: Die Welt braucht höchstens 3 solcher Geräte. Oder der DEC-Gründer gemeint hat, das PC Spielzeug wird die Welt nicht brauchen. Oder mein HIWI-Betreuer, Assistent am Institut für Datentechnik der TU München vor gut 30 Jahren eine Doktorarbeit schreiben wollte mit dem Beweis, dass es Mikroprozessoren nicht geben kann, weil sie fehlertechnisch nicht beherrschbar sein können.

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Warum?

Um Gedanken zu teilen. Manche Freude über Zeitungsartikel, Bücher, Musik, das Leben.

Einfach so was wie: Lies … oder höre rein … oder schau an … – weil es mir etwas gegeben hat, gefallen hat, interessiert hat.

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