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Archive for the ‘Energie-Klima’ Category

Wissenswert!

Erinnert mich an den Strauß’schen Vergleich mit der Fahrradspeichenfabrik.

Darf ich wenigstens davon ausgehen, dass Pumpen, Energieversorgung, Wasserversorgung, Steueranlagen (ernsthaft!) redundant installiert sind?

Ist im Notfallplan festgelegt, woher man die strahlenden Helden nimmt, die dann reingehen, wenn der Fall eintritt, der nicht eintritt?

Ich fürchte, ich wäre dann so blauäugig, wie das Wasser schimmert:

Abklingbecken in deutschen Atomkraftwerken Freibäder für Brennelemente

18.03.2011, 20:51 2011-03-18 20:51:38

Von Christopher Schrader

http://www.sueddeutsche.de/wissen/abklingbecken-in-deutschen-atomkraftwerken-freibaeder-fuer-brennelemente-1.1074272

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Weil ich gerade fassungslos und zeitlos bin, wenigstens sporadisch Links auf erwähnenswerte Artikel und Meinungen:

Es gilt …. Technologie zu vermeiden, die menschliche Irrtümer, menschliche Unvollkommenheit mit nicht wieder gut zu machenden Katastrophen bestraft. Schärfer formuliert: Es wäre grob fahrlässig, weiterhin auf Technologien zu setzen, die das "Menschenrecht auf Irrtum" negieren  …

(Schmidt-Salomon: "Erkenntnis aus Engagement", S. 420)

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Der Psychologieprofessor Daniel Gilbert aus Harvard begründete die merkwürdige Mischung aus Desinteresse, Verdrängung und Achselzucken, mit dem die Welt auf den drohenden Klimawandel reagiert, vor Jahren schon mit drei Faktoren: Zum einen tangiere das Problem in seiner Abstraktion nicht unser moralisches Empfinden. Weder unser Schamgefühl noch unsere Glaubensvorstellungen oder unser Ekelempfinden würden direkt vom Klimawandel betroffen. Außerdem sei das Problem etwas, was in ferner Zukunft geschehe, der Mensch aber reagiere nun mal nur auf direkt drohende Gefahr. Drittens geschehe das Ganze nicht jäh genug, sondern in kaum wahrnehmbaren Schritten.

Der hervorragende Artikel Bilder in Öl von Alex Rühe aus der SZ ist aus mehreren Gründen lesenswert.

Zu den drei Haupt-Gefühlskanälen Scham, Glaube, Ekel möchte ich noch hinzufügen: Auch Empathie wird nicht ausgelöst.

Eigentlich aber ist der Artikel eine Lektion zu Wert und Wirkung von Bildern und zur geringen Wirkung von abstrakten Informationen auf den Großteil der Menschen. Also wichtig für Medienschaffende.

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… Deswegen empfindet Hans Schellnhuber Klimagipfel als "eine Strafe der Natur".

schon schlimm!

Merkels Klimaberater Schellnhuber zu Gast bei der Stiftung der Münchener Rück

Hans Schellnhuber hat eine einfache Botschaft und eine schwierige Aufgabe. Die Botschaft lautet: Der Erdball darf sich noch um höchstens zwei Grad erwärmen, sonst wird das Klima unumkehrbar kippen. Wenn der grönländische Eisschild wegschmilzt, gibt es kein Zurück mehr, da helfen weder milliardenschwere Rettungspakete noch UN-Resolutionen. Und die schwierige Aufgabe von Schellnhuber besteht darin, die Politik zum Handeln zu bewegen. Seit Jahren.

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Verbraucher sollten wissen: Je stärker eine Wohnung auskühlt, desto besser können die Pilzkulturen blühen. Wird ein Raum nur noch spärlich beheizt, schlägt sich auf den kalten Wänden unweigerlich die Feuchtigkeit nieder, die beim ganz normalen Wohnen entsteht – durch Schwitzen, Atmen, Duschen, Putzen oder Kochen. Wird aus Furcht vor Wärmeverlust dann auch noch mit dem Lüften gegeizt, ist der Sporenbefall nicht mehr zu stoppen. Die Feuchtigkeit muss aber aus der Wohnung raus.

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mein vorläufiger spontaner Extrakt:

Kooperation wird gefördert durch Religion
s. Vulkanausbruch Toba
vgl: Klimawandel: hier fehlt eine übergeordnete Autorität.

vgl: Interview mit Schellnhuber / Kommunikation unzureichend

Die Vermutung, hinter allem Geschehen stehen Akteure, ist ein Nebenprodukt von hinter jedem Rascheln steht ein möglicher Angreifer. Macht zwar Fehlalarme (false positives), ist aber wegen der richtigen Alarme überlebensfördernd.

Göttliche Strafandrohung diszipliniert stärker als menschengemachte Gesetze.

 

Der Gottesinstinkt

Die menschliche Religiosität ist vermutlich eine Folge biokultureller Evolution – und so natürlich wie Sprachvermögen und Kunstsinn

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mein Auszug:

SZ: Fehlt der internationalen Klimaforschung vielleicht ein entscheidendes Element? Sie wird von Naturwissenschaftlern dominiert – Sie selbst sind Physiker. Müssten die Psychologen ran?

Schellnhuber: Ja, wahrscheinlich. Wir Naturwissenschaftler denken, wenn die Beweislage für die Klimafolgen erdrückend ist, sinkt die Einsicht irgendwann tief genug in die politische Diskussion ein. Aber offenbar fehlt da noch etwas. Tatsächlich ist die Klimadiskussion von den Gesellschaftswissenschaft und der Psychologie kaum begleitet worden. Die Mittel, die diesen Forschern zufließen, betragen vielleicht ein Zehntausendstel dessen, was die Naturwissenschaftler bekommen. Wenn also deren zwingende Logik nicht zu politischem Handeln wird, mag es daran liegen, dass die nötige Übersetzungsarbeit nicht geleistet wurde.

"Globaler Klimakitsch im Plenum"

Hans Joachim Schellnhuber, Leiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, kritisiert das Gipfeltheater von Kopenhagen, sieht aber auch echte Fortschritte

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